http://www.rememberthemilk.com/
Ein neuer Online-Dienst für TODO Listen. Wirklich praktisch.
14.7.08
Obama am Brandenburger Tor
Der amerikanische Kandidat Obama will am 24. Juli am Brandenburger Tor in Berlin sprechen. Soll er doch! Bei uns kann schliesslich jeder reden und Obama KANN ja bekanntlich auch reden. In dem ganzen Hickhack unserer Kleingeister in Amt und Würden und ganz ohne Kompetenz für die Bundeshauptstadt vermisse ich doch eine wichtige Frage:
Wo bleibt der Gegenkandidat McCain? Keen McCAIN zu sehn.
Zum Thema Speckgürtel von Berlin fällt mir noch ein, dass Benjamin, überzeugt zu fett zu sein, was ziemlicher Blödsinn ist, heute das Beispiel Obama anführte bzgl. seiner ich-muss-jetzt-wieder-Sport-treiben Manie. Der Kandidat habe bei einem Fitnessvergleich mit seinem Gegenkandidaten mit einem zero-Fett Massstäbe gesetzt.
Diese ganze Hickhack um den Torbesuch kommt doch nur wegen der Pflicht zu "historischen Worten", die allen amtierenden US-Präsidenten beim Berliner Torbesuch aufgebrummt ist. Die ZDF-Hofberichterstatter sourcen seit Kennedy historische Worte in Berlin an die Amerikaner aus. Schon bei Reagan war das peinlich, weil erwartet historisch wortend. Ein Kandidat braucht dagegen gar nicht historisch zu worten. Der kann einfach da sein. Wenn er nichts vom Stapel lässt, wäre das sogar besser. Wer nach Berlin kommt, den belohnt das Leben! Und die Amerikaner, gleich ob McCain oder Obama sind sowieso willkommen.
Wo bleibt der Gegenkandidat McCain? Keen McCAIN zu sehn.
Zum Thema Speckgürtel von Berlin fällt mir noch ein, dass Benjamin, überzeugt zu fett zu sein, was ziemlicher Blödsinn ist, heute das Beispiel Obama anführte bzgl. seiner ich-muss-jetzt-wieder-Sport-treiben Manie. Der Kandidat habe bei einem Fitnessvergleich mit seinem Gegenkandidaten mit einem zero-Fett Massstäbe gesetzt.
Diese ganze Hickhack um den Torbesuch kommt doch nur wegen der Pflicht zu "historischen Worten", die allen amtierenden US-Präsidenten beim Berliner Torbesuch aufgebrummt ist. Die ZDF-Hofberichterstatter sourcen seit Kennedy historische Worte in Berlin an die Amerikaner aus. Schon bei Reagan war das peinlich, weil erwartet historisch wortend. Ein Kandidat braucht dagegen gar nicht historisch zu worten. Der kann einfach da sein. Wenn er nichts vom Stapel lässt, wäre das sogar besser. Wer nach Berlin kommt, den belohnt das Leben! Und die Amerikaner, gleich ob McCain oder Obama sind sowieso willkommen.
10.7.08
Athleten mit Silberjodid im Haar
China setzt zum Schutz der olympischen Stätten auf Techniken der Wetterbeeinflussung mit chemischen Mitteln:
Ob das wohl gesund ist? Silberjodid ist als Chemikalie nicht ungefährlich, wurde aber sogar für die Trinkwasseraufbereitung verwendet und ist am bekanntesten für Anwendungen in der klassischen Fotografie.
Die BBC suggeriert, dass eine Wetterkatastrophe in einem Dörfchen in England mit Wetterexperimenten mit dem Salz Silberjodid zusammen stand. Damals kamen 32 Leute ums Leben.
Stufe zwei des Plans beinhaltet zwei Flugzeuge und ein Arsenal von 20 Artillerie- und Raketenabschussplätzen rund um Peking. Von hier aus wollen die Wetteringenieure Trockeneis oder Silberjodid in herannahende Wolken schießen. Im Idealfall können die dadurch zum Abregnen gebracht werden, bevor sie dem Stadion allzu nahe kommen.
Ob das wohl gesund ist? Silberjodid ist als Chemikalie nicht ungefährlich, wurde aber sogar für die Trinkwasseraufbereitung verwendet und ist am bekanntesten für Anwendungen in der klassischen Fotografie.
Die BBC suggeriert, dass eine Wetterkatastrophe in einem Dörfchen in England mit Wetterexperimenten mit dem Salz Silberjodid zusammen stand. Damals kamen 32 Leute ums Leben.
1.7.08
Bach Blüten
Unglaublich, indische Zeitungen berichten über die Festnahme des 88 jährigen Johann Bach, Sohn des Ambrosius Bach, als Kriegsverbrecher mit Argentinischen Pass, der ein gestohlenes Piano auf Goa verkaufen wollte.
Der Telegraph India hat die seltsame erfundene Geschichte sogar noch illustriert.
Der Fall zeigt, dass die Hinzufügung von bestimmten Fakten eine unter Umständen glaubwürdige Mediengeschichte baut. Es bedarf nicht viel, dass eine Geschichte über Massenmedien funktioniert, die 40% stimmt, wenn die Geschichte gut ist.
Der Telegraph India hat die seltsame erfundene Geschichte sogar noch illustriert.
Der Fall zeigt, dass die Hinzufügung von bestimmten Fakten eine unter Umständen glaubwürdige Mediengeschichte baut. Es bedarf nicht viel, dass eine Geschichte über Massenmedien funktioniert, die 40% stimmt, wenn die Geschichte gut ist.
22.6.08
General gegen deutsche Prinzipien bei der Polizeiausbildung?
[Der deutsche Nato-General] Ramms griff auch die Arbeit der Bundeswehr an, indem er heftige Kritik an der Polizeiausbildung in Afghanistan übte. Sie bleibe etwa zweieinhalb Jahre hinter der Ausbildung der afghanischen Armee zurück, sagte der ranghöchste Nato-Offizier der Bundeswehr. ... Außerdem müsse die Ausbildung US-Maßstäben folgen und nicht, wie lange geschehen, deutschen Prinzipien.
Wieso tritt ein deutscher General für amerikanische Prinzipien bei der Ausbildung ein?
Die Antwort ist, dass diese SPON-Zusammenfassung entstellt. Man lese die Quelle Deutschlandradio.
19.6.08
Aus dem Internet kopiert...
Deutsche Hymne ist nur die dritte Strophe, beim Schweizer Fussball aber gibt es den ganzen Text. Gion Linder erklärt:
Klingt wie der Witz: "Der Praktikant wurde gefeuert."
Wir entschuldigen uns in aller Form dafür." Den Fehler hätten zwei junge Kollegen gemacht, die schlecht recherchiert und den falschen Text aus dem Internet kopiert hätten.
Klingt wie der Witz: "Der Praktikant wurde gefeuert."
Der irisch abgelehnte Reformvertrag. Dazu Kleinert:
Eine Gegenmeinung vom Politikwissenschaftler Hubert Kleinert:
Seine Analyse ist wenig überraschend, aber dieser Punkt ist verzerrt:
Doch wer in Brüssel arbeitet, weiss wie schwach ordoliberales Denken in der Wirtschaftspolitik gestellt ist. Es ist gar nicht das wirtschaftsliberale Denken, sondern seine "als ob"-Variante, die dominiert.
So wie neulich der Peter Jungen für den KMU-Token SME Union beim 4. Microsoft SME Tag die Keule schwang und von Hayek fabulierte, Deutschland, Frankreich als Schlusslicht brandmarkte, den Blick gen Amerika warf, die herrschende Politiklinie in Europa als "marxistisch" diffamierte. Nun mag es für die Karikatur eines Kapitalismusideologen mit Fussballvergleichen einen Markt in Brüssel geben und eine amerikanische Firma nicht die Kontraproduktivität solcher Kommunikatoren verstehen. Das Gefährliche ist, dass solche Kommunikation das wirtschaftsliberale Projekt beschädigt. So war es dort auch: Alle reden von Wettbewerb und Risikobereitschaft des Einzelnen (in Amerika ist natürlich alles besser), während gleichzeitig die Hunde auf die Brüsseler Wettbewerbsbehörden losgelassen werden.
Natürlich fühlen sich Europäer nicht sonderlich heimisch in Brüssel, wenn die Szenerie von Akteuren aus Übersee dominiert wird, die Kulissen für die magischen 80% KMU in Europa schieben. Während der Euro-Technokrat in Phrasgewittern den verbalen Handgranaten ausweicht denkt der Bürger an Mondlandschaft. Wer fühlt sich von dem penetranten Wir angesprochen, das die Public Affairs-Industrie benutzt?
Sprache und Stil Europas müssten sich ändern, sie tun es ja auch Schritt für Schritt.
Die politischen Eliten des demokratischen Großprojekts Europa zittern nicht mehr nur vor dem Votum ihrer Bürger, manche flüchten jetzt sogar in offen manipulative Prozeduren.
Seine Analyse ist wenig überraschend, aber dieser Punkt ist verzerrt:
Dabei wird die EU ganz überwiegend als Akteur wahrgenommen, der eine uneingeschränkt marktwirtschaftliche Wettbewerbsphilosophie vertritt, von deren Nutzen wachsende Teile der Bürger nicht überzeugt sind
Doch wer in Brüssel arbeitet, weiss wie schwach ordoliberales Denken in der Wirtschaftspolitik gestellt ist. Es ist gar nicht das wirtschaftsliberale Denken, sondern seine "als ob"-Variante, die dominiert.
So wie neulich der Peter Jungen für den KMU-Token SME Union beim 4. Microsoft SME Tag die Keule schwang und von Hayek fabulierte, Deutschland, Frankreich als Schlusslicht brandmarkte, den Blick gen Amerika warf, die herrschende Politiklinie in Europa als "marxistisch" diffamierte. Nun mag es für die Karikatur eines Kapitalismusideologen mit Fussballvergleichen einen Markt in Brüssel geben und eine amerikanische Firma nicht die Kontraproduktivität solcher Kommunikatoren verstehen. Das Gefährliche ist, dass solche Kommunikation das wirtschaftsliberale Projekt beschädigt. So war es dort auch: Alle reden von Wettbewerb und Risikobereitschaft des Einzelnen (in Amerika ist natürlich alles besser), während gleichzeitig die Hunde auf die Brüsseler Wettbewerbsbehörden losgelassen werden.
Natürlich fühlen sich Europäer nicht sonderlich heimisch in Brüssel, wenn die Szenerie von Akteuren aus Übersee dominiert wird, die Kulissen für die magischen 80% KMU in Europa schieben. Während der Euro-Technokrat in Phrasgewittern den verbalen Handgranaten ausweicht denkt der Bürger an Mondlandschaft. Wer fühlt sich von dem penetranten Wir angesprochen, das die Public Affairs-Industrie benutzt?
Is a European Silicon Valley an impossible dream? Be part of a highly interactive Q&A on how Europe needs to be more aggressive in the creation of high-growth entrepreneurs, in particular, the proliferation of innovation clusters and incubation zones attracting VC investment and pushing the region into a leadership role in the development of new breakthrough technology.
Sprache und Stil Europas müssten sich ändern, sie tun es ja auch Schritt für Schritt.
Schrilles von VG Wort
Heise Meldung:
Wer hätte solche Töne bei einer 50 Jahre Veranstaltung der VG Wort erwartet. Der Name klingt doch schon wie der Papier gewordene Beamtenstaat. Natürlich lässt sich durchaus fragen, ob das knapp 100 Jahre ökonomisch wirksame Urheberrecht nicht tatsächlich an der elektronischen Realität zerschellen wird. Ein ökonomisches Argument dafür ist die mediale Überproduktion. Die Erzeugung von Gütern, die nicht knapp sind, braucht man auch nicht anzureizen. Die Verwertungsgesellschaften stehen für eine altbacken sozialistische Denke der Gebührenhortung und -verteilung und es ist keine Überraschung, dass linke Globalisierungskritiker heute noch ihre eigenen Verteilungsmaschinen basteln wollen, ich denke da z.B. an die Vision von der Kulturflatrate.
"Peanuts" wie die Deutsche Bank sagen würden.
Das wichtigste Argument ist aber die Überproduktion als solche. Wenn der Content immer stärker wächst und nicht verschwindet, unsere Aufmerksamkeit aber beschränkt bleibt auf den 24 Stunden Tag, sinkt der ökonomische Wert eines Teils des jährlich anwachsenden Korpus. Es ist gar nicht die Piraterie, die es schon immer gab, sondern es ist das weiter expandierende Angebot bei stabiler Nachfrage. Die Spezialisierung und Zersplitterung des Marktes ist nur ein Symptom.
Man kann viele Meinungen über die digital induzierte Entwicklung haben. Da möchte ich auch gar nicht bewerten sondern nur feststellen wohin der Zug abgefahren ist. Unsere Socken kommen aus Asien, unsere Musik aus dem Internet und für Online-Texte zahlt schon seit 15 Jahren niemand mehr. Und kaum einer wird verstehen, warum man für Opas Urheberverwertung Geräteabgaben zahlen sollte, ohne echte Gegenleistung versteht sich.
Habe das Urheberrecht früher eine "Mauer aus Paragraphen" gebildet, welche die geistige Leistung der Kreativen geschützt habe, regiere nun "die globale Enteignungsmaschinerie Internet" mit ihren "Tauschbörsen als Umsatzplätzen digitaler Piraterieware" und ein "wieder eingeführter Kommunismus".
Wer hätte solche Töne bei einer 50 Jahre Veranstaltung der VG Wort erwartet. Der Name klingt doch schon wie der Papier gewordene Beamtenstaat. Natürlich lässt sich durchaus fragen, ob das knapp 100 Jahre ökonomisch wirksame Urheberrecht nicht tatsächlich an der elektronischen Realität zerschellen wird. Ein ökonomisches Argument dafür ist die mediale Überproduktion. Die Erzeugung von Gütern, die nicht knapp sind, braucht man auch nicht anzureizen. Die Verwertungsgesellschaften stehen für eine altbacken sozialistische Denke der Gebührenhortung und -verteilung und es ist keine Überraschung, dass linke Globalisierungskritiker heute noch ihre eigenen Verteilungsmaschinen basteln wollen, ich denke da z.B. an die Vision von der Kulturflatrate.
Inzwischen liege das Aufkommen, das zur Verteilung an die von der VG Wort vertretenen Textschaffenden und Verlage bereit stehe, bei fast 90 Millionen Euro.
"Peanuts" wie die Deutsche Bank sagen würden.
Das wichtigste Argument ist aber die Überproduktion als solche. Wenn der Content immer stärker wächst und nicht verschwindet, unsere Aufmerksamkeit aber beschränkt bleibt auf den 24 Stunden Tag, sinkt der ökonomische Wert eines Teils des jährlich anwachsenden Korpus. Es ist gar nicht die Piraterie, die es schon immer gab, sondern es ist das weiter expandierende Angebot bei stabiler Nachfrage. Die Spezialisierung und Zersplitterung des Marktes ist nur ein Symptom.
Man kann viele Meinungen über die digital induzierte Entwicklung haben. Da möchte ich auch gar nicht bewerten sondern nur feststellen wohin der Zug abgefahren ist. Unsere Socken kommen aus Asien, unsere Musik aus dem Internet und für Online-Texte zahlt schon seit 15 Jahren niemand mehr. Und kaum einer wird verstehen, warum man für Opas Urheberverwertung Geräteabgaben zahlen sollte, ohne echte Gegenleistung versteht sich.
8.9 Display für eeePC
Noch mehr eeeeeeeePc. Bei 8.9 Zoll wäre ich dann auch dabei. Nur, wenn Asus meint, dass man die Dinger nur mit WinXP auf den deutschen Markt karren sollte, verlieren sie doch arg an blinkblinkblink.
Web 2.0 verbieten?
Ein Hotelbesitzer fand die Vision des Web 2.0 gar nicht nett. Joachim Graf will den Geist nicht in Flasche zurück lassen und verulkt den Hotelier:
Joachim Graf geht durchaus zu weit, solange die deutsche Justiz an norddeutschen Landgerichten etwas anders tickt und auf Persönlichkeitsrechte Wert legt.
Millionenfache Schlechtbewertungen in einschlägigen Tourismusbewertungsportalen befürchtete er, hineingesetzt von übelwollenden Konkurrenten, die mit Millionenetats hinterhältige Programmierer einstellen würden, um maschinengesteuert Dreck über sein kleines Hotel zu schleudern.
Joachim Graf geht durchaus zu weit, solange die deutsche Justiz an norddeutschen Landgerichten etwas anders tickt und auf Persönlichkeitsrechte Wert legt.
Warum bloggen?
Oft werde ich gefragt, warum ich ein Weblog habe. Die Antwort ist schlichtweg 'als Infokippe', für alles, das unwichtig ist. Gerade habe ich einen Ordner im Schrank wiedergefunden. Beschriftet ist er als "Tralala-Ordner". Hier wurden allerlei Kuriosa, Zeitungsausschnitte und der dergleichen gesammelt. Die Idee war, dass hier etwas von Interesse war, da es kurios, diskursbrechend oder anderweitig herausfordernd für mich war. Das Problem ist nur, dass du einen fetten Ordner im Schrank hast. Digital ist Platz kein Thema.
Kettenbriefe z.B.
Eine Broschüre für ein Mercedes-Benz Kunst- oder Bühnenprojekt "Simbiosis", LA FURA del BAUS:
Wahlwerbung für Michael Goldmann, FDP:
Oder in der Zeitung ein Interview mit "Max" von Freundeskreis, von dem Reporter als 'mitunter belehrend daherkommend' beschrieben:
Ein Flugblatt von Steffen S aus Oldenburg überschrieben mit
Über die Kriegsgräberfürsorge in der NordWestZeitung:
Ein Zeitungskommentar zum Thema "Wer redet vom Inhalt?"
...und so weiter.
Kettenbriefe z.B.
Machen Sie Schluß mit ihren Geldsorgen...
Eine Broschüre für ein Mercedes-Benz Kunst- oder Bühnenprojekt "Simbiosis", LA FURA del BAUS:
durch vier Körper, geboren aus Konkons verbindet sich die Makro- mit der Mikro-Welt. Diese Körper, als Teil der Menge, verirren sich in der Traumwelt. Am Ende werden sie wieder der Makro-Welt angehören: Traumwelt und Realität in harmonischen Gleichgewicht.
Wahlwerbung für Michael Goldmann, FDP:
Die Teilnahme der 17jährigen an Reittunieren fordert den Vater als Chauffeur des Pferdeanhängers. Auch Michael Goldmann hat sportliche Ziele: Einmal Wimbledon gewinnen, das wär' was! Die Verwirklichung dieses Traums wird Michael Goldmann aber nicht so leicht fallen wie der Sieg am 1. März.und das Familienbild:
Michael Goldmann mit seinen drei Kindern und dem Pferd der jüngsten Tochter. Alle fünf aus gutem Stall.
Oder in der Zeitung ein Interview mit "Max" von Freundeskreis, von dem Reporter als 'mitunter belehrend daherkommend' beschrieben:
Wenn Du dein ganzes Leben nur Fußball gespielt hast, dann wirst Du sagen:'wir tragen es vor, wie Bobie den Ball zum Tor' oder sowas. Weißt du, wir machen halt mehr politische Vergleiche. 'In Gefahr bleib ich klar wie Che Guevara' zum Beispiel.
Ein Flugblatt von Steffen S aus Oldenburg überschrieben mit
Ich habe nicht immer RECHT! Beweisen Sie mir das Gegenteil !und im Text:
sind Sie [Herr Otter] der neue Diktator in Oldenburg ?? Haben Sie etwas zu befürchten?? darf ich Sie fragen ?? keine Behauptung!!
Über die Kriegsgräberfürsorge in der NordWestZeitung:
Oldenburg. Noch scheppert die blaue Büchse blechern und hohl. Christian Romkowski atmet durch bevor er den ersten Schritt Richtung Passantin unternimmt.
Ein Zeitungskommentar zum Thema "Wer redet vom Inhalt?"
Dabei stellt keiner mehr die Frage, wo denn die Medien verflachen könnten, wenn nicht in ihren Inhalten, da die Technik dabei nicht zur Debatte steht...
...und so weiter.
16.6.08
Info overload
Eine neue Organisation, die sich mit unserer Informationsüberflutung beschäftigt:
http://www.iorgforum.org/
http://www.iorgforum.org/
11.6.08
Blogging als Gefahr?
So sehen es jedenfalls einige Personen im europäischen Parlament:
Solange ein gewisses Landgericht das Fallrecht setzt, dürfte das wohl grob fahrlässig angesehen werden. Wieder einmal findet man die Schwierigkeit von Menschen zu verstehen, dass sich prinzipiell jeder überall frei äußern kann und das gewöhnlicherweise auch tut. Das Internet ist nicht nur ein weiterer Mediendistributionskanal. Die positiv-gläubige Quellenkritik von Juristen ist oft faszinierend.
whereas weblogs are an increasingly common medium for self-expression by media professionals as well as private persons, the status of their authors and publishers, including their legal status, is neither determined nor made clear to the readers of the weblogs, causing uncertainties regarding impartiality, reliability, source protection, applicability of ethical codes and the assignment of liability in the event of lawsuits,
Solange ein gewisses Landgericht das Fallrecht setzt, dürfte das wohl grob fahrlässig angesehen werden. Wieder einmal findet man die Schwierigkeit von Menschen zu verstehen, dass sich prinzipiell jeder überall frei äußern kann und das gewöhnlicherweise auch tut. Das Internet ist nicht nur ein weiterer Mediendistributionskanal. Die positiv-gläubige Quellenkritik von Juristen ist oft faszinierend.
11.5.08
Adamczak applies for WIPO revolution
MY AGENDA FOR WIPO: MAIN ISSUES
by Dr. Alicja Adamczak
Intellectual Property today is facing a crisis of trust and is affected by multiple tensions. So is the World Intellectual Property Organization. [she links the recent WIPO corruption scandal to a general mistrust, AR]A crisis of identity, of morale, of confidence. Numerous challenges, unanswered questions, unsolved conflicts, rising doubts have led to an institutional and political crisis. [true, AR] There is no winner in such a situation. We are all on the losing side: creators, innovators, businesses, Member States, civil society and consumers. It is said that the fundamental system of protection of IPRs has spiraled out of control [!], and does not meet the concerns and needs of most of us anymore.
This is true. Therefore, it is up to us today to define a new approach for IP. An innovative and proactive option which integrates principles and values such as integrity, professionalism, respect for diversity, balance, transparency, participation, independence, creativity, openness to new alternatives and to development, etc.
I wonder if that really fits into the technocratic spirit of the institution? The insightful word of the Polish applicant is of course "control".
10.5.08
Birma böse böse
Die Militärs verteilen inzwischen zwar die Pakete internationaler Hilfsorganisationen. Doch auf den Kisten prangen jetzt die Namen führender Generäle - um das eigene Regime zu stützen.Quelle.
Wer hätte das gedacht, dass solche "Gemeinheiten" in diesem Staat passieren? Doch wovon zeugt so eine Erkennis. Strunzdummheit deutscher Medien oder Mediengau eines Schurkenstaates?
Huch, da will das Kindchen den Tiger streicheln und der ist gar nicht brav. Böse böse.
9.5.08
Tagesschau für Regimewechsel in Birma
Da ist den Journalisten wohl etwas die Sicherung durchgebrannt. Journalisten der Tagesschau fordern die diplomatischen Gremien der Vereinten Nationen zum Regimewechsel in Birma auf. Grund: Die Militärs behindern die internationalen Rettungsmassnahmen.
und noch einen drauf gesetzt:
Der Rundumschlag trifft auch das chinesische Regime:
Dieses Regime hat es nicht länger verdient, von den Staaten der Welt als rechtmäßige Repräsentanz des birmanischen Volkes anerkannt zu werden.
und noch einen drauf gesetzt:
Wenn die Vereinten Nationen nicht in der Lage sind, sich angesichts einer Katastrophe diesen Ausmaßes über unterschiedliche politische Positionen hinweg auf umfassende Maßnahmen zur Rettung von Menschenleben zu einigen, dann hat dieses Gremium nicht nur sein Ansehen sondern auch seine Existenzberechtigung verloren.
Der Rundumschlag trifft auch das chinesische Regime:
Und China, das Land, das den Militärmachthabern von Birma auch in dieser Situation noch politisch den Rücken stärkt, hat es nicht verdient, Austragungsort für die olympischen Spiele zu sein.
15.4.08
Online durchsuchen nur via Kabel
SPON
[BMJ und BMI] einigten sich darauf, dass zur Online-Durchsuchung die entsprechende Wohnung vorher nicht betreten werden darf. "Das heißt: Online-Durchsuchung nur per Kabel", sagte eine Sprecherin des Innenministeriums.
14.2.08
'PRIVATE VERFIELFÄLTIGUNGEN'
Die Kommission startet einen Konsultationsaufruf 'GERECHTER AUSGLEICH FÜR PRIVATE VERFIELFÄLTIGUNGEN'.
Da könnte man zum Beispiel antworten: "Mehr Fielfalt.
Da könnte man zum Beispiel antworten: "Mehr Fielfalt.
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